Summer bodies are made in Spring!

01. April 2018

 

Spätestens nach der österlichen Schlemmerei sollten wir unserem Körper wieder was Gutes tun, damit er strahlend und vital wie die blühende Natur in die wärmere Jahreszeit starten kann. Dass regelmäßige Bewegung an frischer Luft, ausreichend Schlaf und eine gesunde, ausgewogene Ernährung wichtige Grundpfeiler für das Gesund- und Schönsein sind, weiß mittlerweile fast jeder. Immer häufiger fällt auch das Stichwort Entsäuerung.

 

Christine Wachouschek detoxt!  Photo @ Maria Wachouschek

 

Kann ein Körper überhaupt sauer sein?

Unser Körper besteht zu 80% aus Basen und nur zu 20% aus Säuren. Werden dem Körper durch ungesunde Lebensweise (zB. Crash-Diäten, industriell hergestellte Nahrungsmittel, zu hoher Eiweissanteil) zu viele Säuren zugeführt wird er strenggenommen zwar nicht sauer, jedoch muss der Organismus ständig gegen regulieren, um die Balance wieder herzustellen. Das ist nicht nur energieraubend und zehrend, sondern kann auf Dauer auch zu ernsten gesundheitlichen Folgen führen:

 

  • Müdigkeit: Durch den steigenden pH-Wert im Verdauungstrakt können sich unerwünschte Pilze, Viren und Mikroorganismen vermehren. Dadurch werden Mineralien und Vitamine nicht mehr optimal resorbiert, die Produktion von Hormonen und Enzymen kann gestört werden und das Immunsystem wird von den Eindringlingen gereizt. Geistige und körperliche Erschöpfung sind die Folge.
  • Hautprobleme: Neben der Leber versucht auch die Haut Giftstoffe und Säuren herauszuspülen, was sich häufig als Akne, Ekzeme oder Allergien äußert.
  • Schwache Knochen und Zahnprobleme: Um einen niedrigen pH-Wert zu kompensieren, zieht der Körper Calciumreserven aus Knochen und Zahnschmelz. Langfristig kann das zu Osteoporose, spontanen Knochenbrüchen, Karies, Zahnfleischbluten oder Überempfindlichkeit der Zähne gegenüber heissen oder kalten Speisen und Getränken führen.
  • Übergewicht: Säuren, die der Körper nicht mehr ausscheiden kann, werden im Fettgewebe zwischengelagert. Als Schutz, um überschüssige Säuren zu speichern, baut der Körper mehr und mehr Fettzellen auf. Hieraus resultieren Schwierigkeiten beim Abnehmen, Cellulite und unschöne Fettansammlungen.
  • Schlafstörungen: Durch das Entziehen von Mineralien aus dem Gewebe, um den pH-Wert wieder zu regulieren, kommt es zu innerer Unruhe und die Muskeln können schmerzen und sich verkrampfen. Trotz Erschöpfung findet man einfach keinen guten, erholsamen Schlaf.

 

Haben Sie sich wiedererkannt?

Sollten ein oder mehrere Punkte auf Sie zutreffen, könnte Ihnen ein mehrtägiger Entgiftungsprozess gut tun. Wichtig hierfür: viel trinken! 2-3 Liter sollten es schon sein, um dem Körper das Abtransportieren von unerwünschten Säuren zu erleichtern. Am besten Mineralwasser, welches reich an Calcium und Magnesium ist, oder spezielle Tees. Beispielsweise Tee aus Mariendistelkraut unterstützt die Leber- und Gallentätigkeit, Birkenblatt-Tee hilft bei der Durchspülung und wirkt entzündlichen Prozessen und rheumatischen Beschwerden entgegen und  Tee aus Liebstöckelwurzel wirkt gut bei Völlegefühl und anderen Verdauungsbeschwerden. Auch warmes Zitronenwasser am Morgen hilft dem Körper, den pH-Wert zu neuralisieren. Lassen Sie sich nicht vom sauren Geschmack der Zitrone stören – während der Verdauung wird sie basisch verstoffwechselt. Weitere gute Basenbildner sind grünes Gemüse und Lebensmittel mit viel Calcium (Haselnüsse, Chia-Samen) und Magnesium (roher Kakao, Bananen, Kürbiskerne). Verzichten sollten Sie hingegen auf übermäßig Alkohol, Zucker, Koffein, Fleisch, Zucker und verarbeitete Lebensmittel.

Regelmäßige Bewegung steigert die Durchblutung in allen Organen und damit die Ausscheidung von überschüssigen Säuren. Christine Wachouschek hat für Sie Ihre ganz persönlichen Lauftipps zusammengestellt: 

 

 „Warum ich laufe, was mich daran fasziniert?  Laufen gehört für mich einfach dazu. Ich schöpfe Energie daraus, mir geht es gut, ich fühle mich einfach wohl. Ohne Laufen würde ich gar nicht durch eine anstrengende Arbeitswoche kommen! Für mich ist es eine Lebensanschauung.“

 

 equipment

Sie müssen nicht viel für das Equipment ausgeben. Einzig auf die richtige Schuhwahl sollten Sie achten und diese im professionellen Fachhandel erwerben. Anfangs ist man motiviert. Schwieriger wird es nach 3 Monaten dabeizubleiben, wenn der Anfangserfolg stagniert. Nehmen Sie sich feste Lauftage vor oder trainieren Sie in einer Gruppe, denn gemeinsam trainiert man erfahrungsgemäß regelmäßiger und es macht auch mehr Spaß. Wenn Laufen zu eintönig wird, tut Abwechslung gut: aufs Rad, in die Schwimmhalle oder ins Fitnesscenter...

 

 

training

Als Laufeinsteiger wählen Sie am Besten vorerst kürzere Laufstrecken. Anfangs genügt es, eine Minute zu laufen und dann eine Minute zu gehen. Bei 10 x Wechsel sind das schon 20 Minuten Training! Auf keinen Fall zu schnell laufen, das Tempo sollte immer so gewählt werden, dass man sich mühelos unterhalten könnte. Ganz nach dem Motto: Laufen ohne zu schnaufen!!!

 

 

stretching

 Machen Sie auf jeden Fall Dehn- und Stretchübungen um die Muskulatur zu lockern und die Bänder und Sehnen auf das Laufen "einzustimmen". Bei etwaigen Muskelkrämpfen, die natürlich bei jedem Läufer immer wieder vorkommen, sollte Magnesium eingenommen werden. Wir empfehlen Josephs Magnesium, ein Nahrungsergänzungsmittel unserer qualitativ hochwertigen Eigenmarke. Wie immer stehen wir Ihnen bei Fragen und für Tipps jederzeit zur Verfügung. Abschließend noch eine wichtige Bemerkung: Laufen ist das perfekte Training um Herz-Kreislauferkrankungen vorzubeugen. Personen, die wenig bis gar keinen Sport bisher gemacht haben und mit dem Laufen beginnen möchten, sollten sich vorher ein ärztliches Okay einholen. Viel Spaß beim Start in ein neues Lebensgefühl!

 

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen wunderbaren persönlichen Frühlingsbeginn,

Ihre Dr. Kirsten Knape