Because there’s no plan(et) B

13. Juli 2020

Mal ehrlich: Wenn wir „Apotheke“ hören, denken wir an alles mögliche-aber meist nicht sofort an Umweltschutz. Stapelweise ausgedruckte Dokumente zum Abheften, Einweg-Handschuhe, Klimaanlage bei sich ständig öffnender Eingangstür...das hört sich nicht sehr umweltfreundlich an. Vieles lässt sich aufgrund gesetzlicher Vorgaben oder wegen der Qualitätssicherung nicht ändern.

Doch auch bei unseren Arbeitsabläufen kann man jede Menge optimieren, um Natur und Klima zu schonen. Und vielleicht bekommen Sie ja Lust, die ein oder andere Idee auch in Ihrem Alltag umzusetzen!

 

Christines Erfahrungen aus ihrer Catering-Tätigkeit fanden in unserem Müllsystem Anwendung. Oben befüllen, unten den Sack rausziehen. Genial. 

 

Clevere Warenwirtschaft

Indem wir möglichst vorausschauend bestellen, schaffen wir es, die Lieferungen für unser Warenlager zu reduzieren und damit CO2 zu sparen.

Leider lässt es sich manchmal nicht vermeiden, dass sich in unserer Warenannahme einiges an Verpackungsmüll ansammelt. Dafür hat sich Christine ein tolles Mülltrennungssystem ausgedacht! Das hilft uns, Abfall zum Maximum zu recyceln. 

 

Eine Frage des Papiers 

Vielleicht ist es Ihnen schon aufgefallen: unsere Kassabons bestehen aus Ökopapier und sparen damit bis zu 50% Energie und bis zu 67% Wasser. Und nicht nur das! Sie sind auch noch frei von krebserregenden Inhaltsstoffen.

 

I am from Austria!

Nähe ist uns wichtig. Besonders zu unseren Kunden. Aber auch zu unseren Lieferanten. So lassen wir die Produkte unserer Eigenmarken beispielsweise bewusst in Österreich produzieren, um lange Wege einzusparen und damit die Umwelt zu schonen.

Und auch, wenn unsere Waren die Apotheke wieder verlassen, soll das möglichst CO2-sparend passieren. So fährt Maria Lieferungen an Kunden, die selbst nicht in die Apotheke kommen können, gern mit dem Lastenrad aus. Auch für das fachgerechte Entsorgen von Altmedikamenten, die wir in unserer Apotheke für Sie sammeln, tritt sie kräftig in die Pedalen.

 

Licht aus, zu Fuß nach Haus

Bereits unter Tags ist unsere Beleuchtung durch Bewegungsmelder so optimiert, dass sie sich nur bei Bedarf einschaltet und den Stromverbrauch möglichst gering hält. Nach Dienstschluss werden alle Geräte, die nicht dringend benötigt, werden abgeschaltet. Oft ist es sinnvoll, zusätzlich noch den Stecker zu ziehen, da sonst manche Geräte auch abgeschaltet Strom verbrauchen.

 

Eine kleine Verschnaufpause vor dem Musikverein nach dem Maria die Medikamente mit dem Lastenrad ausgeliefert hat. 

 

Worauf wir besonders stolz sind: Alle unsere Mitarbeiterinnen kommen zu Fuß, mit dem Radl oder den Öffis zur Arbeit! Das Auto wird nur in seltenen Ausnahmefällen benutzt (zum Beispiel, wenn Christine eine große Lieferung ihrer selbstgemachten Bio-Marmelade mitbringt;-)). 

 

Wir wünschen Ihnen einen schönen, gesunden Start in den Sommer!

Herzlichst,

Ihre Dr. Kirsten Knape